Die Entstehungsgeschichte der gegenseitigen Buchmacherwetten

Wetten sind ohne Zweifel eine der populärsten Formen von Unterhaltung und Glücksspielen, deren Ursprünge man sicherlich in Anfängen der Menschheit finden kann. Das Wetten war schon in den antiken Zeiten des römischen Reiches bekannt, in dem das Wetten auf den Lieblingsgladiator oder auf rennende Streitwagen üblich war. Lassen wir jedoch die Antike bei Seite und konzentrieren wir uns auf die zeitgenössischen Ereignisse. So richten wir unsere Aufmerksamkeit auf Großbritannien, das allgemein als „die Heimat des Buchmachergeschäft“ angesehen wird.

 

Die Entwicklung von Wetten auf der Welt

Großbritannien – hier hat alles begonnentop

Die ersten Erwähnungen über die gegenseitigen Buchmacherwetten stammen aus dem 18. Jahrhundert, als im Londoner Versteigerungshaus von Richard Tattersall die Wetten auf Pferderennen angenommen wurden. Der Begriff Buchmachen bedeutete damals die Führung des Buches für Handelseinträge und als Entlehnung wurde er zur Bezeichnung für die Eintragung und Bestätigung der Wettannahme ein. Der Begriff Buchmacher hatte am Anfang in England schlechte Konnotationen. Erst die Handlungen von zwei Vertretern dieses Berufs Fred Swindel und Leviathan Davies führten dazu, dass eine Liste der Wetten entstand, die in ganz London veröffentlicht wurde. Die auf diese Art und Weise organisierte Handelstätigkeit ermöglichte das Wetten außerhalb des Wohnsitzes. Das richtige Wetten begann jedoch ein bisschen später, auch auf den britischen  Inseln. Am Anfang des 20. Jahrhunderts entstand dort der Begriff „Bookmaker” und es tauchten auch die ersten legalen Wettlokale auf, die die Sportwetten annahmen. Als derjenige, der diesen Trend setzte, gilt allgemein John Moores, der 1922 in Liverpool das erste Wettbüro „Littlewood Pools of Liverpool” eröffnete.  Der Begriff selbst ist die Verbindung von zwei englischen Wörtern – „book“ (Wette) und „maker“ (Macher), so bedeutet der „Buchmacher“ die Person , die die „Wetten macht“, also die Wetten annimmt. Es taucht fast sofort die Frage auf: woher die Idee, die Wetten anzunehmen? Die Antwort auf sie ist relativ einfach und zwei Faktoren bilden sie.
Das Ende des 19. Jahrhunderts und der Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Blütezeit der populärsten Sportart auf der Welt – Fußballs. 1888 startete in England die erste professionelle Fußballliga. Das Interesse am Sport wächst ständig, auch dank Medien, insbesondere dank lokalen Zeitungen, die außer Berichten über Spiele der englischen Ligen auch die Favoriten und Quoten für die nächsten Fußballspiele tippen. Der zweite Grund waren natürlich die finanziellen Fragen. Das Hauptziel vom Wetten ist, einen Profit, einen Gewinn zu machen.
Eine der Parteien, die am Wetten teilnimmt, muss verlieren, unabhängig davon, wie das Spiel ausgeht. In dieser Situation können wir sagen, dass die in den antiken Zeiten populäre Parole „Brot und Spiele“ im 20. Jahrhundert eine neue, bisher unbekannte Bedeutung erhält. Die Olympischen Spiele sollten als Sportereignisse der Gesellschaft Spaß und Emotionen schenken und zugleich die Sportfans zu den Wettbüros anlocken, wo sie  mögliche Gewinne kassieren könnten.
Bevor wir über die „Auswanderung” vom Wettgeschäft außerhalb Großbritannien sprechen, überlegen wir uns, was das Wettgeschäft eigentlich ist? Für mehrere Jahre betrachtete man die gegenseitigen Wetten als die reine Form von Glücksspielen. Wenn wir uns jedoch diesen Unterhaltungstyp näher anschauen, müssen wir feststellen, dass es ganz anders ist. Das Wort „Hazard”, das im Englischen das Risiko bedeutet, kommt aus dem Arabischen, in dem es eine Bezeichnung für Kartenspiele war. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Glücksspiele (auch Hazardspiele genannt) mit einer riskanten Tätigkeit assoziiert werden, deren Ausgang in großem Maße oder ausschließlich vom Zufall abhängt. Wie sieht in diesem Zusammenhang das Wettgeschäft aus? Wenn jemand ins Casino geht und wettet darauf, in welches Nummernfach auf der Roulette  die Kugel landet, dann sprechen wir von einem Glücksspiel. Letztendlich gibt es da keine Methode, die uns würde voraussehen lassen, wo sich die Kugel in 30 Sekunden befinden wird. Die gegenseitigen Wetten sind was völlig anderes. Wir wissen es, mit Glück haben wir überall im Leben zu tun. Im Gegenteil zum Roulette beruht das Wetten auf Sportereignisse vor allem auf Wissen, analytischem Vermögen und starker Disziplin des Spielers. Wenn jemand auf der Börse investiert, nennen wir  ihn einen Glücksspieler? Natürlich nicht. Daher soll man die Sportwetten genauso betrachten. Vergessen wir nicht, dass viele Leute dem Wettgeschäft viel Zeit widmen und es für sie eine zusätzliche Einkommensquelle ist.

 

Die Entwicklung von Wetten auf der Welttop

Die aussichtsreichen Anfänge der Sportwetten haben große Karrieren der Buchmacher und somit großes Geld angesagt. Die gute Konjunktur für Sportwetten dauerte ein paar Jahre. In kurzer Zeit wurden die Wetten immer mehr populärer. Es entstanden neue Wettbüros und immer mehr Leute interessierten sich für professionelle Sportwetten. Immer mehr hausbackene Buchmacher tauchten auf dem Markt auf. Jeder, der die Karriere des Buchmachers anfangen wollte, konnte die Fachliteratur lesen und das eigene Geschäft gründen. Dank intensivem Nachfolgen von Presseberichten und dem Vermögen für logisches Denken konnte fast jeder zu einem guten Buchmacher werden. Man soll auch andeuten, dass es einfach und unkompliziert war, das Wettbüro zu eröffnen. Die wachsende Popularität der Wetten musste Widerhall finden. Via skandinavische Länder gelangten die Wetten in fast alle Erdwinkel. Die Entwicklung von Wettbüros zog nach sich den Rückgang von Einkommen aus den Sportwetten. Der Markt wurde satt, die Anzahl der Kunden wuchs nicht und die Anzahl der Buchmacher ganz im Gegenteil. Diese Marktentwicklung verursachte, dass die schwächsten Buchmacher aus dem Markt langsam verschwanden. Die Sportwetten und der ganze damit verbundene Markt von Dienstleistungen war nicht mehr eine angenehme, nette und einfache Art und Weise, das Geld zu verdienen. Die wenig erfahrenen Buchmacher schlossen sich wegen vieler Fehler selbst aus dem Markt aus. Der starke Wettbewerb hatte zur Folge, dass die Auswertung von gewonnenen und verlorenen Ereignissen auf fundiertem Wissen, tiefgreifender Analyse und nicht auf flüchtigen Kenntnissen basiert sein mussten. Die kleinen Wettbüros verloren ihre Kunden zugunsten der größeren Anbieter, die über das Geld für breit angelegte Werbekampagnen verfügten. Auf diese Art und Weise kam es zu der ersten Krise auf dem Markt von Sportwetten. Der Riesenschritt, der zugleich den Ausgang aus der Krise bedeutete, war die Verbreitung von Wetten im Internet. Mit dieser Idee kamen zuerst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts die Amerikaner, die mit Wetten verdienen wollten. Die breite Entwicklung von Telekommunikation und Computerwissenschaft ermöglichte den potenziellen Spielern eigentlich das unbegrenzte Wetten. Das Problem war nur eine geringe Anzahl der Spieler, was damit verbunden war, dass nur wenige Spieler Computer hatten. Die erste Online Wette wurde also erst 1972 in Kanada platziert. Dies hing mit formellgesetzlichen und technologischen Schwierigkeiten zusammen, die aus Illegalität von Glücksspielen in den Vereinigten Staaten, dem starken Widerstand der Regierenden sowie dem Netzwerk, das sich erst in der frühen Entwicklungsphase befand, resultierten. Die Online Wetten ermöglichten den Spielern die Wettscheine zu jeder Zeit und aus einem beliebigen Ort auf der Welt zu platzieren. Die einzige Voraussetzung war der Besitz des Computers und der Internetzugang bzw. der Besitz eines Handys mir Internetbrowser. Diese Voraussetzungen wurden im großen Ausmaß erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts erfüllt. In dieser Zeit kann man von dem größten „Boom“ im der Geschichte von Sportwetten sprechen. Aktuell gibt es mehrere hundert von mehr oder weniger angesehenen Buchmachern, die auf dem Online Markt tätig sind.
Man soll jedoch auch anmerken, dass die zweite Hälfte der 90er auch die „goldene Zeit” für die traditionellen Buchmacher war. Neue Firmen und deren Abteilungen schossen wie Pilze aus dem Boden in ganz Europa. Die Buchmacher entwickelten ihre Technologien Jahr für Jahr, verbesserten das Angebot und den Kundenservice, um die Kunden noch effektiver zu ihren Dienstleistungen anzulocken. Das Geschäft schien, sich zu entwickeln, da man auf dem Markt Rekordeinnahmen notierte. Sport wurde immer populärer und somit das Interesse am Wetten auch. Der bekannte Spruch des amerikanischen Multimillionärs Robert Toru Kiyosaki – „wenn du nichts investierst, verdienst du auch nichts“ bewährte sich völlig im Falle von Wetten. Um die Einkommen zu diversifizieren, kamen die Online Buchmacher auf eine weitere geniale Idee, die ein richtiger „Schuss ins Schwarze“ war. Wir meinen hier natürlich den Ankauf  von Lizenzen für sog. Casinos, in denen das ganze Sortiment von Online Spielen, wie Monopoly, Poker, Roulette und Spielautomaten verfügbar ist. Dieser Schritt lockte viele neue Spieler an, vor allem diese, die sich nicht für Sportereignisse, sondern für Glücksspiele im Internet interessieren, zumal diese nicht besteuert sind…

 

Kommentare

Gast
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