Regeln für erfolgreiches Tippen der Gelben und Roten Karten

Richtig platzierte Wetten auf Gelbe und Rote Karten können viel Erfolg bringen. Hier sind die Tipps, die dabei helfen, erfolgreich zu wetten.

Tippen der Gelben und Roten Karten

Was ist beim Wetten auf Gelbe und Rote Karten wichtig? top

  • die Mannschaften – Spiele mancher Mannschaften sind zum Verwechseln ähnlich – vom Anfang wird auf dem Spielfeld gefoult. Nicht selten passiert es, dass sich das Spiel durch ein Foulspiel einer der Mannschaften in den Anfangsminuten verschärft und die andere Mannschaft passt sich daran an (obwohl das brutale Spielen nicht in ihrer Natur liegt). Es lohnt sich jedoch, wachsam zu bleiben, denn die Wettfirmen legen oft die Linie der Gelben und Roten Karten für die durch ihr hartes Spielen bekannten Mannschaften auf einem absurd hohen Niveau fest.

    Wir haben auch eine andere Regelmäßigkeit bemerkt. Nach einer gewisser Zeit gewöhnen sich die Schiedsrichter an den aggressiven Stil einer Mannschaft und bestrafen ihre Spieler mit den Gelben und Roten Karten nicht mehr so oft, wie vorher. Das beste Beispiel ist hier Atletico Madrid, der unter Leitung seines Trainers Diego Simeone einen aggressiven Fußball in ständigem Kontakt mit dem Gegner spielt. Am Anfang haben die Schiedsrichter die Spieler bei jedem harten Foulspiel verwarnt, jetzt sind sie schon an den Stil von Atletico gewöhnt und erlauben den Spielern viel mehr.

    Die Taktik der beiden Mannschaften spielt hier auch eine Rolle. Greift die Mannschaft X oft aus den Flanken an und nutzt dabei ihre schnellen Außenmittelfeldspieler, so gibt es eine große Chance dafür, dass die Außenverteidiger der Gegenmannschaft große Probleme haben werden, die zu decken und dass nach einem Foulspiel einer von denen die Gelbe oder die Rote Karte sehen wird. Wenn die Mannschaft Y dagegen ultraoffensiv spielt, dann werden ihre Verteidiger im Falle eines Konters die Duelle 1 zu 1 gegen schnellen Stürmer führen müssen und nicht selten dabei foulen müssen.

    Generell ist die Gefahr einer Verwarnung im Falle der Abwehrspieler größer als bei den offensiven Spielern. Es klingt wie eine Selbstverständlichkeit, ist aber ein bisschen mehr kompliziert. Die Statistik zeigt nämlich, dass für die gleiche Anzahl der Fouls ein Abwehrspieler die Verwarnung bekommt und ein Stürmer nicht unbedingt (60% der Abwehrspieler, die 4 Fouls begangen haben enden das Spiel mit der Gelben Karte, im Falle der offensiven Spieler sind es nur 30%). Wichtig ist, wo gefoult wird und welche strategische Bedeutung das Foul hat. Die Verteidiger foulen am häufigsten in der Nähe vom eigenem Tor und retten dabei ihre Mannschaft vom Torverlust (also sie ziehen einen Nutzen daraus zu Ungunsten der Gegenmannschaft). Die Offensivspieler foulen in der Regel weit von eigenem Strafraum und zu den Verstößen ihrerseits kommt oft im Kampf um die Position. Die Schiedsrichter bestrafen individuell lieber die Abwehrspieler.

    Den Statistiken nach bekommen die Spieler der Underdog-Mannschaften wesentlich mehr Verwarnungen. Diese Mannschaften stehen oft tief in der Defensive, sind gezwungen, dem Ball hinterherzulaufen und greifen somit häufiger zu Fouls. Ausnahmen sind hier die Spiele, in denen dem klaren Favoriten nichts gelingt. Nicht selten kommen dann zum Ausdruck die Frustration und der Wille, die negativen Emotionen an den Gegnern auszulassen.
     
  • Ort, wo das Spiel stattfindet – die Analysen zeigen, dass die Spieler der Gastmannschaft viel mehr der Gefahr der Gelben oder Roten Karte ausgesetzt sind (in der analysierten Saison der Champions League waren die Proportionen 25% - 75% also echt riesengroß). Klar, es ist keine sichere Sache, jedoch kann diese Statistik zu denken geben. Fremdes Spielfeld, schwieriges Spiel und fanatische Fans verursachen, dass nicht nur die Spieler der Gastmannschaft die Nerven verlieren, sondern auch der Schiedsrichter steht unter dem Druck der Tribünen und greift somit lieber nach Karten dann, wenn die Spieler der Gastmannschaft foulen.
     
  • Saisonphase – die Statistiker haben festgestellt, dass die Schiedsrichter in den ersten Spieltagen wesentlich mehr Karten zeigen. Dies ergibt sich sicherlich aus der Tatsache, dass die Spieler erholt, voll Energie sind und Lust auf das Spiel haben. Jedoch ist dies nicht der einzige Grund. In der Anfangsphase der Saison denken die Spieler nicht über die Konsequenzen und die eventuellen Ausfälle in nächsten Spielen infolge von zu vielen gelben Karten etc. Außerdem spielen am Anfang der Saison alle Mannschaften um etwas, alle haben ihre kleineren oder größeren Ziele für die kommende Saison. Zu Saisonende kämpfen dagegen nur ein paar Mannschaften um die Teilnahme in europäischen Pokalen und ein paar Mannschaften sind im Abstiegskampf. Die Mehrheit spielt die sog. „Spiele um Verträge für die nächste Saison”, also um nichts. Man soll also keinen harten Kampf, kein Engagement oder brutales Spiel von den Spielern erwarten, die in ihren Gedanken schon auf einem sonnigen Strand an der Seite eines schönen Blondine sind.
  • Land und Liga – es gibt Länder (z.B. Balkanländer) und Stadien, auf denen die Atmosphäre besonders heiß ist und der Druck der Fans auf den Schiedsrichter und auf die Gegner viel größer ist als irgendwo anders. Die Spiele dort haben oft nicht viel mit Fußball zu tun und der Kampf findet vor allem im Bodenbereich.


    Viel zu denken geben auch die Statistiken, die die Anzahl der Verwarnungen in den Top europäischen Ligen betreffen. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die durchschnittliche Anzahl der Karten pro Spiel am höchsten in der spanischen Primera Division ist und 5,50 beträgt. Dies kann um so mehr wundern, dass diese Liga als die Liga der Fußball Gentlemen gilt, die für ihre besondere Technik berühmt sind. Der zweite Platz der italienischen Serie A (5,0) wundert auch und sicherlich sind die Ergebnisse der Bundesliga (3,50) sowie (oder vielleicht vor allem) der für ihre Intensivität bekannten Premier League (3,50) eine große Überraschung. Vielleicht hat hier der psychologische Aspekt eine Bedeutung, von dem schon vorher die Rede war (die Schiedsrichter härten sich gegen ständiges hartes Spielen ab und nach einiger Zeit sind sie davon nicht besonders beindruckt).

  • der Rang des Spiels – je höheren Rang das Spiel hat, desto größer auch die Chance, dass das Spiel härter als normalerweise sein wird. Je höher der Rang des Spiels ist, desto mehr müssen sich die Spieler um ein gutes Ergebnis kümmern sowie darum, ihr eigenes Tor zu schützen. Dies zieht nach sich mehr Fouls und somit mehr Verwarnungen. Ein Spiel von hohem Rang bedeutet auch extrem aktive Fans, die die Entscheidungen des Unparteiischen beeinflussen können.

    Es gibt jedoch Ausnahmen. Es gibt nämlich kaum welche Spiele, die einen höheren Rang hätten als die Spiele der Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften und statistisch gesehen zeigen die Schiedsrichter in diesen Spielen am wenigsten Gelben und Roten Karten. Woran liegt es? Wollen die Spieler nicht kämpfen? Oder sparen sie den Gegnern den harten Kampf? Gar nicht. In großen Turnieren bedeutet jede weitere Gelbe Karte eine Gelbsperre im nächsten Spiel und die Spieler bemühen sich, so wenig wie möglich Verwarnungen zu bekommen. In Nationalligen werden so viele Spiele ausgetragen, dass eine Gelbsperre des wichtigsten Spielers in einem ganz wichtigen Spiel ein bisschen an Bedeutung verliert. Ein großer Turnier bedeutet nur ein paar Spiele, wovon jedes wichtig ist. Ein Ausfall von beispielsweise zwei Innenverteidigern vor Viertelfinale kann die Situation sogar der besten Mannschaft komplizieren und die eventuelle Neiderlage kann man nicht in den nächsten Spielen nachholen, wie es in der Liga möglich ist. Eine Niederlage bedeutet hier das Ausschneiden aus dem Turnier und das Ende der Träume von Medaillen.
     
  • Situation in der Mannschaft – es liegt oft im Interesse eines Spielers, die Gelbe Karte zu bekommen, die ihn aus dem nächsten Spiel ausscheidet (z.B. aus dem letzten Gruppenspiel in den Weltmeisterschaften), so dass der Zähler vor der Pokalphase wieder auf Null ist. Natürlich billigen wir nicht solch ein Verhalten, aber wenn es uns helfen kann, eine erfolgreiche Wette zu platzieren, dann haben wir nichts dagegen.
     
  • der Schiedsrichter – und endlich “last but not least”. Denn es können alle Bedingungen erfüllt werden, die wir erwähnt haben und die Wette kann doch nicht erfolgreich sein, solange der „Mann in Schwarz” seinen Job nicht macht. Der Erfolg unseres Wettscheins hängt in großem Maße von ihm ab, daher lohnt es sich, sich gut vorzubereiten und ein paar Informationen über den Schiedsrichter einzuholen. Besonders im Falle der Wetten auf Gelbe und Rote Karten, die in der Wirklichkeit von seiner Auslegung abhängen. Die Unparteiischen arbeiten zwar nach den vorgegebenen Richtlinien und klaren Regeln, aber letztendlich ist es der Mensch, der die Entscheidung trifft.

    Es gibt Schiedsrichter, die scharf wie Messer sind und schon in den ersten Spielminuten die Versuche eines brutalen Spiels bändigen. Es gibt jedoch auch solche, die ständig versuchen, die Spieler zu erziehen und greifen nach den Karten erst im äußersten Falle. Alle Informationen über den Schiedsrichter, die Geschichte der von ihm geleiteten Spiele und durchschnittliche Anzahl der Karten pro Spiel finden wir ohne Probleme im Internet. Eine gute Analyse ist die Grundlage dafür, dass der Wettschein erfolgreich ist.

Wettfirmen mit dem besten Angebot der Wetten auf Gelbe und Rote Karten: Bet365, Unibet, Betsson, Bet-at-home, Interwetten.

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